Das Reh und der Pfau – Fabel zum Einschlafen (3 Min.)

Shownotes

Das Reh und der Pfau – Fabel zum Vorlesen, 4 Minuten, gelesen von Everett. Für Kinder ab etwa drei Jahren, mit einem ruhigen Schluss, der ins Bett führt.

Den Text zum Mitlesen und als PDF zum Ausdrucken gibt es kostenlos auf emhema.de: https://emhema.de/blogs/fabeln/das-reh-und-der-pfau

Gute-Nacht-Geschichten von EmHeMa – geschrieben von einer Familie aus Osnabrück.

Transkript anzeigen

00:00:01: Gute Nachtgeschichten von M. Hema, heute das Reh und der Pfau.

00:00:07: In einem lichten warmen Wald, der dicht an einem grünen Feld wuchs lebte das junge Reh Rita.

00:00:15: Sie war überall für ihre Neugier und ihren Eifer bekannt und versuchte stets etwas neues zu lernen.

00:00:22: Zwischen dem Wald und dem Feld floss zudem ein kleiner klarer Bach, an dem Rita gerne spazieren ging.

00:00:29: Als sie dies eines sonnigen Nachmittags tat, bemerkte sie etwas Schillerndes im Wasser und fischte es hinaus.

00:00:36: Es war eine bunte lange und prächtige Feder die bestimmt dem Pfau Paul gehörte.

00:00:43: Seine Federn schimmerten in allen Farben des Regenbogens Und wenn er sie spannte bewunderten alle Tiere seine Schönheit.

00:00:52: Neugierig wie sie war, beschloss Rita Paul zu Besuchen und mehr über diese wunderschöne Feder zu erfahren.

00:00:59: Als sie den prächtigen Pfau fand sprang sie aufgeregt umher.

00:01:04: Hallo Paul!

00:01:05: Ich habe eine deiner Federn gefunden.

00:01:07: Sie ist so schön.

00:01:09: Kannst du mir zeigen wie man sowas her

00:01:11: stellt?

00:01:12: fragte Rita mit leuchtenden Augen Paul geschmeichelt von der Bewunderung aber auch ein wenig überheblich antwortete

00:01:21: Oh, liebe Rita!

00:01:23: Diese Federn sind ein Geschenk der Natur.

00:01:26: Ich kann sie nicht herstellen – Sie wachsen einfach an mir.

00:01:30: Sie sind ein Zeichen meiner Schönheit und Eleganz.

00:01:33: Gibt es denn nichts was ich selbst tun könnte das genau so schön ist?

00:01:37: fragte Rita.

00:01:38: nun ein wenig entmutigt Nachdenklich schwenkte Paul seinen Kopf und sagte schließlich

00:01:45: Vielleicht gibt es etwas dass du selbst erschaffen kannst.

00:01:49: Ich arbeite mit dem was mir gegeben ist.

00:01:51: Vielleicht kannst du dasselbe tun.

00:01:53: Rita nickte eifrig und sprang davon, um etwas Eigenes zu schaffen.

00:01:58: Tage und Nächte verbrachte das junge Red damit aus Blättern, Zweigen und Blumen etwas Schönes zu basteln.

00:02:05: Es arbeitete hart mit viel Hingabe und scheiterte ein paar Male Doch endlich hatte Rita nach ein paar Tagen einen bunten und wunderschönen Kranz aus Blumen- und Blättern geflochten, den sie stolz auf ihrem Kopf trug.

00:02:22: Als die anderen Tiere ihr Kunstwerk im Wald und auf der Wiese sahen, staunten sie über Ritas Geschick und Mühe!

00:02:30: Sie sammelten sich um das junge Reh und das selbstgemachte Schmuckstück.

00:02:35: Paul beobachtete dies alles – und war überrascht wenn auch ein wenig beschämt.

00:02:42: Er hatte die Fähigkeiten seiner Freundin unterschätzt und sich zu überheblich aufgeführt.

00:02:48: Deshalb kam er zu Rita, und sagte ...

00:03:09: Zum einen, weil es schön geworden ist und zum anderen, weil ich es selbst gemacht

00:03:25: habe.

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